Eins, zwei, vier – ganz viele!

Die Welt ist in den Händen des Corona-Virus. Viele Medien versuchen mit allen möglichen Mitteln, exponentielles Wachstum zu erklären und warum es sehr sinnvoll ist, möglichst frühzeitig bei einer exponentiellen Kurve einzugreifen. Viele haben Schwierigkeiten, sich in exponentielles Wachstum hinein zu denken. Lineares Wachstum ist logisch. Morgen kommen zwei dazu, übermorgen auch, und in vier Tagen auch. Das kann ich mit dem intuitiven Wissen greifen. Bei exponentiellem Wachstum liegen auch kluge Leute daneben. So wurde ein indischer Herrscher behutsam auf seine hungernde Bevölkerung hingewiesen, indem er aufgefordert wurde, auf das erste Feld des Schachbretts ein Reiskorn zu legen. Auf das zweite Feld sollte er doppelt so viele legen, also zwei. Auf das dritte Feld wieder doppelt so viele, also vier. Und so weiter uns so fort. Er stimmte leicht beschwingt zu und konnte nicht abschätzen, dass es am Ende um Wagenladungen Reis gehen wird, die sein Volk im abtrotzte. Der Verstand kann exponentielles Wachstum nicht gut greifen, es ist nicht seine Natur.

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